Jahnschule Bonn

Für das Zirkusprojekt der Jahnschule in Bonn haben wir ein besonderes Konzept entwickelt.

8 Lehrer haben zusammen mit 5 Trainern von Circus Soluna die knapp 280 Kinder trainiert. Für die Vorstellungen konnten wir die Turnhalle einer benachbarten Berufsschule nutzen, zuvor aber nicht darin trainieren. Das war eine logistische Herausforderung.

Drei Auftrittsgruppen

Die Schüler wurden zuvor von den Lehrern in drei verschiedene Auftrittsgruppen unterteilt.
Bei der Einteilung spielten pädagogische Grunde aber auch ganz praktische eine Rolle. Eltern von Geschwisterkindern sollten z.B. möglichst nicht zwei oder drei Vorstellungen besuchen müssen.

Da sich die drei Gruppen, den Tag im Zirkus teilten, haben wir gemeinsam einen Ablauf entworfen, der den Kindern möglichst viel Trainingszeit im Mitmachzirkus ermöglichte. Parallel zum Zirkustraining gab es ein Begleitprogramm für die jeweils gerade nicht im Zirkus trainierende Gruppe.

Trapeztraining Zirkusprojekt Jahnschule

Generalprobe

Am Donnerstag Nachmittag war es dann so weit, wir konnten in der Turnhalle den Vorhang, Manege sowie Licht- und Tontechnik einbauen. Am Freitag Morgen bei der Generalprobe, haben die Kinder zum ersten Mal in der Manege gespielt. Dank der optimalen Vorbereitung durch das Team aus Lehrern und Artisten war das kein Problem.

Da die Turnhalle nicht mit Straßenschuhen betreten werden durfte, hat die Schule für die Zuschauer Einwegschuhe aus einem Krankenhaus zum Überziehen organisiert.

Freitag Nachmittag und Samstag konnten dann die Vorstellungen stattfinden und wurden ein voller Erfolg. Die Presse berichtet.

Feedback zum Zirkusprojekt

Diese nette Mail erreichte uns ein paar Tage später:

„Für uns bleibt eine nachhaltige, durchweg positive Erinnerung an die Woche mit euch, die uns noch immer begleitet.
Wir haben gestern in unserer Konferenz eine Auswertung der Woche gemacht und möchten euch nochmal eine Rückmeldung geben.
Dass Zirkusprojekte grundsätzlich toll für die Kinder sind, ist ja nichts Ungewöhnliches, aber wir haben den Vergleich mit zwei anderen Zirkussen und da ist schon ein deutlicher Unterschied festzustellen.

Ganz großes Lob bei den vielen KollegInnen, die euch erlebt haben, fand eure positive Haltung zu den Kindern, eure Geduld und euer Umgang mit ihnen- die sind ja nicht immer alle ganz einfach („Tolle Trainer“ war die einhellige Meinung).
Auch eure Offenheit gegenüber uns Erwachsenen, euer unkomplizierter Umgang mit spontanen Änderungen hat uns sehr gefallen.
Seillaufen im ZirkusprojektDass ihr die Gruppengrößen nicht begrenzt habt und auf diese Weise alle Kinder in ihrer gewählten Gruppe bleiben konnten, fanden wir großartig. Man merkte auch, dass ihr richtig Freude an der Arbeit mit Kindern habt und den Zirkus nicht einfach als Geschäftsmodell betrachtet (wie manche eurer  Mitbewerber).
Dass jedes Kind gemäß seinen Fähigkeiten eines oder mehrere Kunststücke zeigen konnte und nicht abgespeist wurde mit Hilfstätigkeiten, war ebenfalls bemerkenswert.
Keinen Moment hatte ich die Sorge, dass mit den etwas gefährlicheren Disziplinen wie Feuer etwas passieren könnte- man sieht auf den Fotos eure Umsicht und Konzentration, wenn die Kinder dran waren.
Für mich als Hauptorganisatorin spielte noch eine große Rolle, dass zum einen das Angebot wirklich passgenau für unsere Situation war, zum andern dass jede Frage bzw. Anfrage in kürzester Zeit beantwortet wurde und ihr, mit Gelassenheit alle Befürchtungen zerstreut habt, irgend etwas könnte nicht klappen.
Nochmals ganz herzlichen Dank!
Wir wünschen euch alles Gute und sehen uns hoffentlich in vier Jahren wieder!
Herzliche Grüße
Sibylle Clement und die Kolleginnen und Kollegen der Jahnschule

Circus Soluna bedankt sich für die tolle Woche mit Euch!

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